Bürgerkarte

Bürgerkarte

Die elektronische Unterschrift für Ihre Gemeinde.

Ab September 2008 kommen neue Sicherheitsauflagen für den Zugriff auf sensible PV-Anwendungen zum Tragen. In der „Spezifikation Sicherheitsklassen SecClass 2.1 vom 14.12.2007“ ist genau definiert, wie die Authentifizierung und Autorisierung eines Benutzers durchzuführen ist. Der Zugriff auf schützenswerte Daten erfordert eine erweiterte IT-Sicherheit in den Gemeinden. Authentifizierung mittels Smartcard und Kartenleser werden für Portalanwendungen wie z.B. EKIS vorausgesetzt. Lösungen für Bürgerkartenumgebung auf E-Card oder Amtskarte werden vom Gemeindeinformatikzentrum Kärnten erarbeitet und den Gemeinden angeboten.

EKIS-Zugang

Der herkömmliche Zugriff auf EKIS mittels Benutzername und Kennwort endet mit 30.9.2008.
Nach Ablauf dieser Frist ist für den Zugriff auf EKIS die Sicherheitsklasse 3 erforderlich, d.h. die Anmeldung muss mittels WISSEN UND BESITZ erfolgen.
Wissen und Besitz heißt im Klartext:
• für den Zugriff ist eine Smartcard oder Hardwaretoken mit gültigem Zertifikat erforderlich = BESITZ.
• Das Zertifikat muss durch einen PIN-Code geschützt sein = WISSEN.
Um diesen neuen Anforderungen gerecht zu werden, bietet das Gemeindeinformatikzentrum Kärnten den Kärntner Gemeinden Unterstützung bei der Einführung von Smartcard-Technologie an.

e-Card oder Amtskarte?

Vorteile der e-Card

  • Die Zertifikate auf der e-Card sind kostenlos.
  • Vollständige Bürgerkartenfunkionalität (Finanz-Online, Zahlungsverkehr, Sozialversicherungskonto, Zustelldienste, uvm).
  • PDF-Dateien können digital signiert werden.
     

Nachteile der e-Card

  • Microsoft Outlook E-Mails können nicht digital signiert werden.
  • Keine digitale Amtssignatur und textuelle PDF-Signatur möglich, daher kann der Empfänger eines signierten Dokuments nicht auf die ausgebende Behörde schließen.
  • Die e-Card bleibt nach dem Ausscheiden eines Mitarbeiters im Besitz des Mitarbeiters, daher entsteht ein zusätzlicher Aufwand für die Administration der Zertifikate.
  • Der Dienstgeber kann die Karte des Mitarbeiters weder widerrufen noch sperren. 
  • Die Gültigkeit der e-Card ist „grundsätzlich“ unbegrenzt. Bei einem unplanmäßigem Austausch müssen die betroffenen e-Cards wieder neu aktiviert und in den Stammportalen registriert werden. Dadurch ergeben sich nicht planbare unregelmäßige Installationseinsätze des IT-Dienstleisters.       

Vorteile der A-Trust Amtskarte

  • Microsoft Outlook E-Mails als auch PDF-Dateien können digital signiert werden.
  • Vollständige Bürgerkartenfunkionalität (Finanz-Online, Zahlungsverkehr, Sozialversicherungskonto, Zustelldienste, uvm).
  • Digitale Amtssignatur nach E-GovG §19 und §20 zur Erkennbarkeit der Herkunft eines Dokuments aus dem öffentlichem Bereich inklusive der textuellen PDF-Signatur auf ausgedruckten Dokumenten, somit kann der Empfänger auf die ausgebende Behörde schließen.
  • Der Dienstgeber verfügt über die administrativen Hocheitsrechte der Amtskarte.
  • Amtskarten werden nach dem Ausscheiden eines Mitarbeiters eingezogen, daher entsteht nur ein geringer Aufwand für die Administration der Zertifikate.
  • Anmeldung am gemeindeinternen Computernetzwerk möglich (ab Microsoft Windows Server 2008 und Microsoft Windows Vista).
  • Im Kartenlayout sind Gemeindewappen, Unterschrift und Bild des Bediensteten und die Daten des Kartenausstellers enthalten, somit ergibt sich zusätzlich eine optische Identifikation des Bediensteten.
  • Optional: RFID-Chip (Philips MIFARE 1K) für eine berührungslose Erkennung in Zutrittskontrollsystemen und für Zeiterfassungsterminals.

Nachteile der A-Trust Amtskarte

  • Zertifikate auf A-Sign Premium Karten wie z.B. Bankomatkarten und Amtskarten sind kostenpflichtig.
  • Die Gültigkeit der Amtskarte ist auf 5 Jahre begrenzt, nach Ablauf dieser Frist müssen alle Karten wieder aktiviert und in den Stammportalen registriert werden.

 

Ihr Ansprechpartner: Bruno Zivkovic

Bürgerkarte
Standardisierung, Beratung, Begleitung